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Die Behandlung der Schilddrüsenstörungen bei Haustieren

Bei rechtzeitiger Behandlung lassen sich die Störungen der Schilddrüse sowohl beim Hund als auch bei der Katze gut therapieren – beim Hund muss das Zuwenig an Hormonen künstlich gesteigert werden, bei der Katze das Zuviel an Hormonen künstlich gebremst werden.

Die Behandlung der Hypothyreose beim Hund

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist relativ leicht zu behandeln.  Sobald feststeht, dass der Hund unter einer Hypothyreose leidet, erhält er die fehlenden Hormone in Tablettenform gereicht. Zumeist stellen sich schon nach zwei Wochen die ersten Besserungserscheinungen ein und nach 4-6 Wochen Behandlung ist der Hund „wie neu“.

Meist muss der Blutspiegel mehrmals kontrolliert werden um die optimale Dosis für den Hund zu ermitteln. Diese Dosis muss der Hund dann für den Rest seines Lebens einnehmen um den Mangel an natürlich produziertem Thyroxin auszugleichen. Der Tierarzt wird regelmäßige Kontrollen durchführen und die Dosis notfalls von Zeit zu Zeit anpassen.

Die Behandlung der Hyperthyreose bei der Katze

Auch die Schilddrüsenüberfunktion bei der Katz eist leicht zu therapieren. Hier geht es vor allem darum, die Überproduktion des Thyroxins zu hemmen. Dies erfolgt gewöhnlich mit Hilfe von Medikamenten mit den Wirkstoffen Carbimazol oder Methimazol. Die Gabe von radioaktivem Iod soll das überschüssige wuchernde Gewebe in der Schilddrüse zerstören. Gelingt dies nicht, muss der Tierarzt das Gewebe operativ entfernen.

Genau wie die Hypothyreose beim Hund ist auch die Hyperthyreose bei der Katze nicht heilbar, d.h. die Katze muss lebenslang Medikamente nehmen, die die überschüssige Produktion von Thyroxin hemmen. Wird die Krankheit jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, sind der Katze meist noch viele gute Lebensjahre vergönnt. Hat die Schilddrüsenüberfunktion jedoch schon Folgeschäden an an inneren Organen verursacht, ist die Prognose meist leider weniger gut.

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