Wissenswertes, Tipps und Hilfe

Mit Naturheilkunde gegen Schilddrüsenprobleme

Naturheilkunde bei Hunden und Katzen

Um Katze oder Hund das Leben mit Schilddrüsenerkrankungen zu erleichtern, können die Besitzer auch auf sanfte naturheilkundliche Mittel setzen. Diese ersetzen zwar nicht die eigentliche tierärztliche Behandlung, können jedoch zusätzlich helfen.

Hypothyreose beim Hund

Da die klassische Schilddrüsenunterfunktion beim Hund durch den Hormonmangel ausgelöst ist, lässt sie sich relativ gut mit Hilfe von Naturheilmitteln therapieren. Die Behandlung zielt dann darauf ab, die Schilddrüse wieder zu einer verstärkten Hormonproduktion anzuregen – die homöopathischen Dosen können NICHT die fehlenden Hormone ersetzen! Daher sollte diese Therapie stets nur in Absprache mit dem Tierarzt und in Kombination mit schulmedizinischen Medikamenten verabreicht werden. Mögliche homöopathische Mittel sind u.a. Pulsatilla, Graphites, Calcium Carbonicum oder Barium Jodatum. Da jedoch jedes Tier individuell auf homöopathische Gaben reagiert, sind diese Empfehlungen nicht allgemeingültig.

Feline Hyperthyreose

Um die Überproduktion der Schilddrüsenhormone bei der Felinen Hyperthyreose zu regulieren, während zumeist Thyreostatika eingesetzt, d.h. Medikamente, die die Produktion hemmen. Daneben können auch homöopathische Mittel erfolgreich eingesetzt werden. Empfehlenswert sind vor allem Lycopus Virginicus, Chinium Arsenicosum und Kalium ioadatum. Allerdings sprechen Katzen ganz unterschiedlich auf verschiedene natürliche Mittel an, so dass eine Behandlung stets nur in enger Absprache mit dem Tierarzt erfolgen sollte.

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